ÖFFNUNGSZEITEN:

Gemütliche, plüschige JazzBar in Nürnbergs Nordstadt mit kleiner Bühne.
Regelmäßige Konzerte, Ausstellungen…und was sonst noch so passieren kann…
Tante Betty ist für alles offen!
Ihr könnt die Betty auch für private Feiern oder Veranstaltungen mieten
(allerdings nicht freitags oder samstags)
Reservierungen bei Konzerten gelten höchstens bis 19.30 Uhr.
Reservierungen an anderen Tagen gelten nur bis 20 Uhr.


Loren Stillman – Tenorsaxophon
Johannes Ludwig – Altsaxophon
Andreas Kurz – Bass
Alex Parzhuber – Drums

Zum zweiten Mal geht das Trio aus Andreas Kurz, Johannes Ludwig und Alex Parzhuber mit Freund und Stargast Loren Stillman auf Tour. Der 2025 veröffentlichte Tonträger rief begeisterte Reaktionen hervor, so war auch die erste Tour durchweg ausverkauft. Man kennt sich, mag sich, musiziert ungezwungen und voller Freude. Die Musik lässt alles zu und wird doch immer wieder so konkret, dass man mit Ohrwürmern nach Hause geht. Alles lebt von traumwandlerischem Interplay und inspirierter Improvisation, Melodie und Groove sind die tragenden Säulen dieser faszinierenden Art des gemeinsamen Musizierens.
„Diese zusammengeschweißte Band lässt weiterhin spannenden Post-Bop und Impro-Jazz erwarten.“ Concerto 1/2025 „Ihr Album mit Tenorsaxofonist Loren Stillman als Gast besticht durch Intensität und – Sanglichkeit!“ JazzThetik 03/04-2025
„Was die diese Top-Instrumentalisten hier gemeinsam kreieren, ist aber trotz oder gerade wegen des Spontan-Sounds ganz großes […] Jazz-Kino.“ MUSIX 12/2024
„…ein hinreißendes Exempel für stringente Ästhetik“ „Ein äußerst kurzweiliges Vergnügen“ Jazz thing „Man kennt und schätzt sich. Keiner ist auf einem Egotrip, um sich oder anderen etwas zu beweisen, auch nicht im Zusammenspiel mit Stargast Stillman in den neun Originals aller Beteiligten. Hier ist Jazz aufrichtige Kommunikation unter Freunden. Eine Wohltat, da zu lauschen.“ Rondo Magazin
Daniele Nasi – tenor and soprano sax
JT Hwang – piano
Giacomo Marzi – double bass
Mattia Galeotti – drums

Das BSDE 4tet ist eine junge Jazz-Gruppe, die teilweise in den Niederlanden und teilweise in Italien ansässig ist. Wir nutzen die unterschiedlichen Hintergründe unserer Mitglieder, um einen frischen neuen Sound aus komplett eigenen Kompositionen zu schaffen. Unsere Musik kombiniert Aspekte von Free Jazz, Hard-Bop und modernen Harmonien und Rhythmen mit Volksmusik aus den Herkunftsländern der Gruppenmitglieder und deren kulturellen Begegnungen.
Das BSDE 4tet erhielt 2019 während unserer Tour in Italien den Roberto Zelioli Award, und der Saxophonist des Ensembles gewann kürzlich den Giorgio Gaslini International Award im Jahr 2023.
Scott Robinson – Holzblasinstrumente und Trompete
Mátyás Bartha – Klavier
Danny Ziemann – Bass
Christian Salfellner – Schlagzeug

Im Jahr 2025 nahm der Saxophonist Scott Robinson gemeinsam mit dem Trio des Pianisten
Mátyás Bartha deren erstes gemeinsames Album auf, das 2026 erscheinen wird. Ihre
Zusammenarbeit umfasst ein bemerkenswert breites Repertoire – von Sidney Bechet bis
Charles Strouse – verbunden durch eine tiefe Aufmerksamkeit für Lyrik und musikalisches
Geschichtenerzählen. Robinson, bekannt durch seine Arbeit mit Chet Baker, Maria
Schneider, John Zorn und Lionel Hampton, spielt Tenorsaxophon, Trompete und das ungarische Tárogató.
Das in Wien ansässige Trio, das seit über fünf Jahren aktiv ist, bringt Klarheit, Tiefe und
lebendiges Zusammenspiel in dieses vielseitige Programm aus Originalkompositionen, selten
gespielten Perlen und ausdrucksstarken Neubearbeitungen aus dem American Songbook und darüber hinaus.
Patrick Schichtle – guitar
Bertram Liebman – double bass
Theo – Wolf – drums

Your Daily Jazz Trio plays
the music of Helmut Nieberle
„In meiner Welt ist Helmut Nieberle einer der wichtigsten Musiker“, sagt Patrick Schichtle,
Gitarrist und Bandleader des Your Daily Jazz Trios. Er präzisiert: Der Regensburger
Jazzgitarrist und Komponist war die Initialzündung für seinen Werdegang als Jazzmusiker und
wurde für ihn zu einer bleibenden musikalischen Inspiration: „Ich besuchte zu seinen Lebzeiten
alle möglichen Konzerte, Workshops und konnte ihm bei seinem musikalischen Schaffen
unmittelbar über die Schulter schauen. Helmut Nieberle hat mir in einer Zeit, in der alles bei mir
im Umbruch war, die wohl friedlichste Welt vorgeführt – die Musik.“
Vor drei Jahren gründete Patrick Schichtle dann seine eigene Band – Your Daily Jazz Trio – mit
Bertram Liebmann am Kontrabass und Theo Wolf am Schlagzeug. Gitarre, Bass und Schlagzeug
bringen swingende Jazzmusik im frischen Sound und einem weiten musikalischen Horizont, der
Tango, Bossa Nova, Choro sowie Walzer aus aller Welt umfasst.
In diesem Sinne hatten die Kompositionen von Helmut Nieberle von Anfang an einen festen Platz
im Band-Repertoire. Nun folgt als nächster Schritt 2025 ein Album mit ausgewählten Stücken
aus seinem Werk in den Arrangements und inspirierten Interpretationen des Trios. Ein
brandneues Nieberle-Projekt, in dem Your Daily Jazz Trio intensives Zusammenspiel und
spannende Soli in einem melodiös swingenden und tänzelnd groovigen Rhythmus fusioniert.
Clarissa Forser – voc, comp.
Shuteen Erdenebaatar – piano
Max Heimler – guit
Moritz Graf – bass
Florian Fischer – drums

Clarissa Forster Quintett
Das Clarissa Forster Quintett bewegt sich zwischen zeitgenössischem Jazz, Songfromen und offenen musikalischen Strukturen.Ausgangspunkt sind Kompositionen, die Raum für Entwicklung lassen und sich im Zusammenspiel weiter entfalten. Klang, Form und Interaktion stehen im Zentrum.
Die Musik lebt vom kollektiven Arbeiten im Ensemble. Stimme, Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug greifen ineinander, reagieren aufeinander und gestalten gemeinsam einen transparenten, beweglichen Klang. Klare Linien treffen aus offene Passagen, strukturierte Setzungen auf spontane Prozesse.
Die Band arbeitet mit Aufmerksamkeit für Details, Dynamik und Zeit – Musik, die sich entwickelt, statt festzustehen, und Zuhörende in einen offenen, konzentrierten Klangraum einlädt.
Das Debüt Album erscheint am 06.03.2026 bei Unit Records in der Alpha Edition.
https://www.youtube.com/watch?v=bg0oQY_9qL4
Fabian Deschler – alto saxophon
Daniel Sauer – Tenor saxophon
Olle Lanner Risenfors – double bass
Malte Wiest – drums

Mit ihrer ersten EP, die im Januar erschienen ist, stellt sich GROUNDING, das neue Projekt des Saxophonisten Fabian Deschler vor – ein Quartett, das den Dialog zwischen Konkretem und Abstraktem auf innovative und zugängliche Weise gestaltet. Die Band bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen zeitgenössischem und avantgardistischem Jazz. Prägnante Melodien entwickeln sich zu experimentellen Klängen, von energisch roh bis ruhig und introspektiv. Dabei bleiben die Musiker stets geerdet, was nicht nur als Hommage an ihren Namen, sondern als Grundsatz ihrer musikalischen Identität verstanden werden kann. GROUNDING vereint vier aufstrebende Musiker aus Deutschland und Schweden: Fabian Deschler (Altsaxophon), Daniel Sauer (Tenorsaxophon), Olle Lannér Risenfors (Kontrabass) und Malte Wiest (Schlagzeug). Trotz, oder gerade wegen ihrer internationalen Wurzeln haben sie eine unverkennbare kollektive Klangsprache entwickelt, die den Hörer in unerwartete musikalische Welten führt. Im Zentrum der Band steht das Wechselspiel zwischen den beiden Saxophonen, die sich kontrapunktisch ergänzen, miteinander harmonieren oder sich kontrastieren. Die Abwesenheit eines Harmonieinstruments öffnet dabei den Raum für eine intensive Interaktion, sowohl zwischen den Musikern als auch zwischen Struktur und Freiheit. Die Kompositionen spiegeln diese dualistische Herangehensweise ebenso wider: Ein Stück wie Rotation zeigt mit seinem rockartigen Drive, wie sich klare Formen und spontane Kreativität gegenseitig befruchten. Meditation hingegen nimmt den Hörer mit auf eine Reise, die sich von minimalistischen Ostinati hin zu freien, abstrahierten Klanglandschaften entfaltet. Mit The Tunnel erreicht die Band schließlich den Höhepunkt ihrer avantgardistischen Seite: ein intensives Spiel mit Klangfarben, Dynamik und expressiver Energie. Jedes Stück auf der EP ist dabei ein eigener Mikrokosmos, der die verschiedenen Facetten von GROUNDING offenbart. Doch GROUNDING ist weit mehr als ein reines Studio-Projekt. Ihre Konzerte leben von einer unermüdlichen Experimentierfreude und einer musikalischen Wachheit, die jede Performance zu einem einmaligen Erlebnis machen. Mit großer Sensibilität für Details und einer beeindruckenden Spontaneität schaffen sie es, das Publikum, ob Jazzkenner oder neugierige Musikliebhaber, zu begeistern.

Light On The Surface – Ein Album über Lichtblicke und Hoffnung
Auf seinem Debütalbum (27.04.23 bei Unit Records) beschäftigt sich der Schlagzeuger und Komponist Simon Chmel sowohl mit einer persönlich schwierigen Zeit als auch mit Situationen und Gefühlen der Pandemie: Was kann Zuversicht und Hoffnung spenden? Was kann ein Lichtblick sein?
Zusammen mit seinem Quartett verwandelt er seine Gedanken und Gefühle in musikalische Geschichten. Dabei verweben sie akustische Instrumente mit elektronischen Elementen und bringen sie in eine feine Balance. Sphärische Klänge und singende Melodien laden zum Träumen ein. Anstatt langer Soli stehen für ihn vor allem die Kompositionen und das Zusammenspiel im Vordergrund. Dabei konzentrieren sie sich bewusst auf das Wesentliche und schaffen so Klarheit und Transparenz. Durch ihr gegenseitiges Vertrauen entsteht eine Intimität zwischen energetischem Spiel und Fragilität. Gemeinsam bringen sie die Musik zum Atmen und Schweben.